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  Dr. med. Dr. med. dent. Klaus Liedel Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Oralchirurgie, Implantate  
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Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Fachzahnarzt für Oralchirurgie, Ambulante Operationen


 

Die persönliche Beratung steht an erster Stelle unseres Leistungsspektrums

Leistungsspektrum Praxis Dr. Dr. Klaus Liedel

Operative Zahnentfernung, Entfernung von Weisheitszähnen
Behandlung von Entzündungen im Kiefer- und Gesichtsbereich
Wurzelspitzenresektionen
Implantologie
Behandlung in Sedierung (sogenannte Schlafnarkose)
Freilegung von verlagerten Zähnen
Korrektur von Lippen- und Zungenbändern
Kieferhöhlenoperationen
Chirurgische Parodontosebehandlung
Präprothetische Chirurgie
Abklärung unklarer Befunde der Mundschleimhaut
Zahntransplantation
Abklärung und Behandlung von Beschwerden im Kiefer- und Gesichtsbereich
Beratung bei ausgeprägter Dysgnathie (starker Fehlbiss)
Entfernung von Hautveränderungen an Hals und Gesicht
Behandlung von ausgeschlagenen Zähnen und bei Verletzungen im Gesicht

Alle Behandlungen führe ich ambulant in meiner Praxis durch. Damit Sie wissen, was auf Sie zukommt, wenn Sie von Ihrem Zahnarzt mit einer bestimmten Diagnose überwiesen werden, finden Sie hier Informationen zu den einzelnen Eingriffen.

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Operative Zahnentfernung, Entfernung von Weisheitszähnen

Wenn Zähne stark zerstört sind oder sich tief im Kiefer befinden, so müssen sie gegebenenfalls operativ entfernt werden. Häufig ist dies bei den sich erst im Jugendalter ausbildendenWeisheitszähnen (hinterste Backenzähne) der Fall. Der Kiefer ist oft so klein, dass der Platz für durchbrechende Weisheitszähne nicht mehr ausreicht. Sie verbleiben dann ganz oder teilweise im Kiefer und können so für Entzündungen und/oder Fehlstellungen der anderen Zähne sorgen. Auch nach einer erfolgreichen kieferorthopädischen Behandlung einer Zahnfehlstellung besteht die Gefahr einer erneuten Verschiebung der Zähne durch einen Weisheitszahn. Daher sollte man spätestens bei den ersten Beschwerden seinen Zahnarzt oder einen Kieferchirurgen zu Rate ziehen.

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Behandlung von Entzündungen im Kiefer- und Gesichtsbereich

Einzelne Zähne sind häufig der Auslöser für Entzündungen im Kiefer- und Gesichtsbereich. Im Anfangsstadium kann eine alleinige Antibiotikagabe zum kurzzeitigen Erfolg führen. Ohne die Behandlung der Ursache ist dieser Erfolg jedoch leider oft nicht von Dauer. Bei ausgedehnten Entzündungen reicht die alleinige Medikamentengabe nicht aus; in diesen Fällen ist von Anfang an ein operativer Eingriff vonnöten. So können die weitere Ausdehnung verhindert und die Beschwerden gelindert werden. Nach dem Abklingen der akuten Entzündung wird dann der verursachende Zahn oft nochmals separat behandelt.

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Wurzelspitzenresektionen

Entzündungen im Kiefer lassen sich häufig auf Entzündungen rund um die Wurzelspitze eines Zahns zurückführen. Im weiteren Verlauf können diese Entzündungen zum Abbau des umgebenden Knochens führen oder es bilden sich bei längerem Bestehen Zysten. Schmerzen können, müssen aber nicht auftreten.
Solche Entzündungen entstehen oft an Zähnen mit einem abgestorbenen Zahnnerv. Zunächst kann je nach Ausdehnung eine Wurzelbehandlung durch den Zahnarzt ausreichen. Ist die Entzündung allerdings weiter fortgeschritten, so muss der entzündete Bereich um die Wurzelspitze sowie ein Teil der Wurzel operativ entfernt werden.

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Implantologie

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln - heutzutage meist aus Titan -, die sowohl im Unter- als auch im Oberkiefer einen Ersatz für nicht (mehr) vorhandene Zähne bilden können. Ein Implantat stellt ein "Fundament" zur besseren beziehungsweise sicheren Verankerung von Kronen, Brücken und Prothesen dar. Ziel der Behandlung ist sowohl eine Verbesserung der Funktion, als auch der Ästhetik, da mit Hilfe eines Implantats unter Umständen herausnehmbarer Zahnersatz vermieden werden kann. Das Implantat fügt sich dauerhaft wie ein echter Zahn in den Kiefer ein - ohne dass benachbarte Zähne für Brücken und Überkronungen durch Beschleifen in Mitleidenschaft gezogen werden.
Ob eine Implantation in Ihrem Fall möglich ist, wird nach eingehender Untersuchung im Mundraum und der Analyse mittels Röntgenbild entschieden. Der Einsatz von Implantaten erfolgt stets in Zusammenarbeit mit Ihrem Zahnarzt - bereits bei der Entscheidung, ob ein Implantat möglich und sinnvoll ist. Ihr Zahnarzt versorgt die eingeheilten Implantate dann auch mit den notwendigen Kronen oder Brücken.

Der Einsatz eines Implantats hängt von folgenden Voraussetzungen ab:

  1. Entscheidend ist, dass sich an der betreffenden Stelle genügend Kieferknochen befindet, der das Implantat halten kann. Sollte dies nicht der Fall sein, so kann man den Knochen wieder aufbauen. Kleinere Knochendefekte können direkt beim Einbringen des Implantats korrigiert werden. Bei größeren Defekten muss der Knochen jedoch vorab in einer separaten Operation ersetzt werden und einige Zeit einheilen. Im Anschluss kann auch an diesen Stellen eine Implantation vorgenommen werden.
    Wie bei den meisten zahnärztlichen Operationen können auch Implantate in örtlicher Betäubung gesetzt werden. Wenn Sie jedoch Bedenken gegen eine reine Lokalbetäubung haben, ist auch eine OP in Sedierung durch eine Beruhigungsspritze oder gar in Vollnarkose möglich.

  2. Ein weiteres wichtiges Kriterium für ein dauerhaftes Implantat ist die Nachsorge und Pflege. Die Lebensdauer eines Zahnimplantats hängt in hohem Maße von dessen konsequenter Reinigung ab. Neben der alltäglichen Zahnpflege ist es notwendig, das Implantat zusätzlich in regelmäßigen Abständen von Ihrem Zahnarzt beziehungsweise von mir kontrollieren zu lassen.
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Behandlung in Sedierung (sogenannte Schlafnarkose)

In der Regel sind alle aufgeführten Behandlungen in örtlicher Betäubung möglich. Wenn Sie jedoch Bedenken gegen eine reine Lokalbetäubung haben, bieten wir auch Eingriffe in Sedierung an, der sogenannten Schlafnarkose. Sie bekommen ein kurz wirksames Beruhigungsmittel verabreicht, damit Sie sich besser entspannen können und Ihre Angst vor dem Eingriff nachlässt.
Manche Patienten schlafen sogar während der OP ein - daher der Name Schlafnarkose. Dies muss aber nicht der Fall sein. Darüber hinaus sind die Operationen auch in Vollnarkose möglich.

Wichtig:
Durch das Beruhigungsmittel ist Ihr Reaktionsvermögen bis zu einen Tag lang herabgesetzt. In den ersten 24 Stunden nach der Behandlung in Sedierung oder Vollnarkose dürfen Sie daher nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen, das heißt kein Auto, Fahrrad oder sonstiges Gefährt führen. Zudem dürfen Sie keine Maschinen bedienen, durch die Sie sich oder andere gefährden könnten.

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Freilegung von verlagerten Zähnen

In manchen Fällen finden Zähne den Weg in die Mundhöhle nicht von allein. Dies zeigt sich oft durch eine vorhandene Lücke in der Zahnreihe. In solchen Fällen besteht die Möglichkeit, dass die Zähne durch eine kieferorthopädische Behandlung an die richtige Stelle bewegt werden.
Wenn der Zahn noch nicht in die Mundhöhle durchgebrochen ist, so muss dieser in einer kleineren Operation freigelegt werden. Damit kann dann in aller Regel auch ein solcher Zahn an den vorgesehenen Platz bewegt werden.

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Korrektur von Lippen- und Zungenbändern

Mitunter ist das Zungenbändchen unterhalb der Zunge so kurz, dass die Zungenbeweglichkeit eingeschränkt ist. In seltenen Fällen kann dies zur Behinderung beim Sprechen führen.
Ein verkürztes Lippenbändchen kann die Zahnstellung negativ beeinflussen - oft dadurch zu erkennen, dass zum Beispiel im Oberkiefer die beiden mittleren Schneidezähne etwas auseinander stehen.
Ein kleiner chirurgischer Eingriff, bei dem die Verkürzung beseitigt wird, kann in beiden Fällen Abhilfe schaffen.

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Kieferhöhlenoperationen

Die seitlichen Zähne im Oberkiefer erreichen mit ihren Wurzeln oft die Kieferhöhle, manchmal ragen sie sogar in diese hinein. Eine Entzündung an einem solchen Zahn kann sich dann auch leicht auf die Kieferhöhle ausdehnen.
Wenn eine medikamentöse Therapie der Kieferhöhlenentzündung nicht ausreicht, so ist mitunter die operative Behandlung der entzündeten Kieferhöhle vonnöten. Teilweise kann diese auch im Zusammenhang mit der Therapie des verursachenden Zahnes erfolgen.

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Chirurgische Parodontosebehandlung

Bei der Parodontitis - umgangssprachlich häufig als Parodontose bezeichnet - handelt es sich um eine chronische Entzündung von Zahnfleisch und Zahnhalteapparat inklusive des umgebenden Knochens. Bleibt die Parodontitis unbehandelt, besteht die Gefahr des Zahnfleischschwundes mit Rückgang des Kieferknochens und im weiteren Verlauf der Lockerung von Zähnen bis hin zum Zahnverlust. Zur Behandlung ist eine Parodontaltherapie notwendig, die im Anfangsstadium von Ihrem Zahnarzt durchgeführt wird.
Ist die Entzündung bereits weiter fortgeschritten, muss die Behandlung operativ ergänzt werden. Dabei wird zunächst das Zahnfleisch an den betroffenen Zähnen abgehoben, die Entzündung entfernt und das Zahnfleisch anschließend wieder fixiert. Gegebenenfalls wird die Wunde mit einem zusätzlichen Verband versehen. In bestimmten Fällen ist auch eine Unterstützung der Geweberegeneration durch Methoden der sogenannten GTR-Technik (gesteuerte Geweberegeneration) aussichtsreich.

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Präprothetische Chirurgie

Nach dem Verlust der eigenen Zähne beginnt der Kieferknochen, sich langsam umzubauen - teilweise mit negativen Folgen für den Prothesensitz. Denn manchmal kommt es dabei zu Knochenkanten oder Knochenstufen. Ebenso können Wangenbänder nach Jahren stören oder sich Zahnfleischverdickungen ausbilden. Eventuell hält dann die Prothese nicht mehr richtig oder es entstehen hartnäckige Druckstellen.
Im Rahmen der präprothetischen Chirurgie werden diese Stellen korrigiert, sodass der Prothesensitz verbessert werden kann.

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Abklärung unklarer Befunde der Mundschleimhaut

Störende Veränderungen an der Mundschleimhaut, die schmerzen oder bei kleinster Berührung zu bluten anfangen, sollten eingehend untersucht werden. Eine erste Anlaufstelle ist in diesem Fall Ihr Zahnarzt. Sollte die Ursache durch einfache Maßnahmen nicht eindeutig zu klären sein, muss vom Kieferchirurgen eine Gewebeprobe entnommen und von einem Pathologen unter dem Mikroskop untersucht werden. Damit ist ein konkreter Befund möglich und eine eventuell notwendige Therapie kann gezielt eingeleitet werden.
In den meisten Fällen handelt es sich um gutartige Veränderungen, selten können sich aber auch bösartige Veränderungen der Mundschleimhaut entwickeln. Je früher solche erkannt werden, desto wirksamer können sie behandelt werden.

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Zahntransplantation

In manchen Fällen kann eine Lücke in der Zahnreihe durch Transplantation eines anderen Zahnes geschlossen werden. Dazu wird letzterer von seiner Position an die neue Stelle versetzt. Dies ist in aller Regel bei Kindern und Jugendlichen möglich, da die Einheilung besser gelingt, wenn sich der Zahn noch in der Entwicklung befindet, also noch nicht ganz ausgewachsen ist.

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Abklärung und Behandlung von Beschwerden im Kiefer- und Gesichtsbereich

Schmerzen im Kiefer- und Gesichtsbereich können oft zurückgeführt werden auf Störungen beziehungsweise Veränderungen am Kiefergelenk und der Kaumuskulatur. Bemerkbar machen sich diese häufig durch einen Schmerz vor dem Ohr, durch Knacken beziehungsweise Knirschen oder Schmerzen im Kiefer- und Wangenbereich. Womöglich bemerken auch Menschen in Ihrer häuslichen Umgebung, dass Sie im Schlaf mit den Zähnen knirschen.
Die Ursache für die Beschwerden kann einerseits im Gelenk selbst, der Kaumuskulatur oder den Zähnen liegen. Andererseits können ausgeprägte Verspannungen oder Fehlhaltungen der Halswirbelsäule Auslöser für die Schmerzen sein.
Erforderlich ist eine eingehende Untersuchung der Kiefergelenke, der Kaumuskulatur und der Zähne. Eventuell sind weitergehende Aufnahmen der Gelenke nötig, um die entsprechenden Behandlungsmaßnahmen ergreifen zu können.

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Beratung bei ausgeprägter Dysgnathie (starker Fehlbiss)

Wenn Ober- und Unterkiefer nicht genau zusammenpassen oder Zähne zu wenig Platz im Kiefer haben, kann in der Regel durch kieferorthopädische Maßnahmen Abhilfe geschaffen werden. Bei einer ausgeprägten Fehlstellung kann es jedoch sein, dass eine Zahnspangenbehandlung allein nicht ausreicht.
In diesen Fällen müssen die Kiefer zusätzlich in einer Operation entsprechend versetzt werden. Dadurch passen die Kiefer exakt zueinander und der Biss kann normalisiert werden. In vielen Fällen können so eine durch den Fehlbiss bedingte vorstehende Unterlippe oder ein fliehendes Kinn mit ausgeglichen werden.

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Entfernung von Hautveränderungen an Hals und Gesicht

Muttermale und andere Hautveränderungen, die ihr Aussehen wechseln, an Größe zunehmen oder gar zu bluten anfangen, sollten entfernt werden. Zusätzlich ist eine Untersuchung der entfernten Male durch einen Pathologen ratsam, um eine konkrete Diagnose zu erhalten.
Je nach Größe, Form und Art der Veränderung kann die entstehende Wunde sofort verschlossen werden oder muss im Fall einer größeren Hautstelle in einem weiteren Eingriff durch eine Verschiebung der benachbarten Haut behandelt werden.

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Behandlung von ausgeschlagenen Zähnen und bei Verletzungen im Gesicht

Unfälle und Verletzungen an Kopf und Gesicht führen häufig zu Verletzungen der Zähne, Kiefer und Gesichtsknochen.

Wichtig:
Komplett ausgeschlagene Zähne legen Sie bitte sofort in Flüssigkeit und schützen sie vor Austrocknung! Gut geeignet hierfür sind die in Apotheken erhältlichen Zahnboxen. Falls eine solche nicht zur Hand ist, ist Milch ein bewährtes Hausmittel. Zur Not kann der Zahn auch im Mund in der Wangentasche "aufbewahrt" werden. Dabei besteht allerdings die Gefahr des Verschluckens - und ein verschluckter Zahn kann nicht wieder eingesetzt werden!
Abhängig von der Gesamtsituation kann dann - gerade bei bleibenden Zähnen - versucht werden, den Zahn wieder an seinem Platz im Kiefer einzusetzen und mit einer Schiene zu stabilisieren. Sind die Zähne jedoch bereits stärker vorgeschädigt, muss dies im Einzelfall entschieden werden.
Wenn sich der Zahn durch den Unfall nur verschoben oder gelockert hat, aber noch im Kiefer steckt, kann er an seine ursprüngliche Position zurückgesetzt und ebenfalls mit einer Schiene stabilisiert werden.
In jedem Fall muss der Patient schnellstmöglich eingehend untersucht werden - inklusive der Anfertigung von Röntgenbildern. Mit ihrer Hilfe können weitere Verletzungen oder Brüche erkannt beziehungsweise ausgeschlossen werden.

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